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Über uns

Sechs Generationen,
ein einziges Haus

Die Geschichte des Hauses der Ranzanici, von 1791 bis heute.

Die Geschichte

Mehr als zwei Jahrhunderte,
dieselbe Familie

Das Haus wurde 1791 von einem unserer Vorfahren, Giovanni Ranzanici, erbaut: Die Jahreszahl ist in das Kapitell einer Säule gemeißelt, zusammen mit den Initialen R+B der damaligen Eigentümer. Die Familie stammte aller Wahrscheinlichkeit nach von den Notaren ab, die schon im 16. Jahrhundert in Ranzanico am Endine-See und auf dem Hügel von Solto Urkunden ausfertigten.

Das Haus entstand für drei Zwecke: als Wohnhaus einer großen Familie, für die Arbeit auf den Feldern der Familie und für die Seidenraupenzucht im zweiten Stock, der am meisten Sonne bekam. Deshalb blickt die Fassade nach Westen und nicht zum See: Wichtig war, dass die Fuhrwerke bequem zum Lager gelangten, und die Aussicht auf den See sollte erst viel später Bedeutung bekommen.

Im 19. und frühen 20. Jahrhundert war das Haus ein Mittelpunkt des bäuerlichen Lebens auf dem Hügel. Francesco, ein Enkel Giovannis, und seine Frau Angela Moretti hatten vierzehn Kinder, von denen neun lange lebten; Francesco und eine der Töchter führten zudem die Steuereinnehmerei für die Gemeinden der Gegend. Die Historikerin Chiara Frugoni, die ihre Kindheit in Solto Collina verbrachte, erinnert sich im Buch Da stelle a stelle an die Ranzanici als „die Einzigen, die in der Kutsche fuhren, weil sie auch Steuereinnehmer waren“.

Mit der Zeit wurde der ländliche Gebäudekomplex mit dem Keller, dem Pferdestall und den Räumen für die Seide zum Landsitz von Kindern und Enkeln und später zu einem Haus, das Gäste aufnimmt. Nach sechs Generationen hat sich so wenig wie möglich verändert: die Cottoböden, die bemalten Decken, viele Möbel der Familie.

Heute

Wer Sie empfängt

Viele Jahre lang haben sich meine Eltern, Maurizio und Tina, um das Haus gekümmert. Jetzt übernehme ich, Andrea, zusammen mit meiner Frau Svea und unseren Kindern die Betreuung der Gäste. Wir wohnen gleich neben dem Haus im Nebenhaus: Die Schlüssel übergeben wir Ihnen selbst, und während des Aufenthalts sind wir für alles da, vom Restaurant für den Abend bis zum richtigen Schiff nach Monte Isola.

Das steinerne Kapitell mit der eingemeißelten Jahreszahl der Erbauung des Hauses
Das Kapitell mit der eingemeißelten Jahreszahl
Das Haus auf einer historischen Fotografie, zwischen Bäumen
Das Haus auf einer alten Fotografie
Die Bogenveranda auf einer historischen Fotografie
Die Veranda, aus dem Familienarchiv
Die Bogenveranda heute, mit der Glyzinie
Die Veranda heute
Das Haus heute, von der Wiese aus gesehen
Das Haus heute, von der Wiese aus
Die Fassade mit der terrakottafarbenen Bogenveranda
Die Fassade
Die Veranda von innen, mit den Bogenfenstern
Die Veranda von innen
Eine bemalte Decke
Eine bemalte Decke
Die Schlittenbetten aus Nussbaum, seit jeher im Haus
Die Schlittenbetten aus Nussbaum
Das geschnitzte Kopfteil aus Holz
Das geschnitzte Kopfteil
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